Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 18.04.2023

Präambel
Anna und Sebastian Peinelt veranstalten Coachingprogramme und 1:1 Mentoring und bieten diese als digitales Produkt und in Verbindung mit Online-Kursen an.

§ 1 Grundlegende Bestimmungen

(1) Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Anna und Sebastian Peinelt, Bellevue 655, 8873 Amden, Schweiz – nachfolgend Anbieter genannt – und dem Kunden, die per E-Mail oder über die Webseite des Anbieters geschlossen werden. Soweit nicht anders vereinbart, wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen.

(2) Verbraucher im Sinne der nachstehenden Regelungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt.

(3) Die Vertragssprache ist deutsch. Der Vertragstext wird nicht beim Anbieter gespeichert und ist dem Kunden nach Absenden der Bestellung nicht mehr zugänglich. Der Kunde kann den Vertragstext vor Abgabe der Bestellung über die Druckfunktion des Browsers ausdrucken oder elektronisch sichern.

§ 2 Vertragsgegenstand

Zum Vertragsgegenstand zählen insbesondere die folgenden Formate, die digital oder online stattfinden:

–  Mentoring mit Anna Peinelt
–  Mentoring mit Sebastian Peinelt
–  Digitales Produkt
–  Online-Kurse

Der Anbieter weist darauf hin, dass in den vorgenannten Veranstaltungen keine Heilbehandlungen erfolgen. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung der jeweiligen Angebote auf der Internetseite des Anbieters.

§ 3 Zustandekommen des Vertrages

(1) Die Angebote des Anbieters im Internet stellen kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anmeldung des Kunden (Angebot des Kunden).

Der Kunde kann seine Anmeldung per E-Mail, schriftlich oder über das auf der Website des Anbieters zur Verfügung gestellte Anmeldeformular abgeben. Vor Absenden der Anmeldung hat der Kunde die Möglichkeit, seine Angaben nochmals zu überprüfen, zu ändern (auch über die Funktion „zurück” des Internetbrowsers) bzw. die Anmeldung abzubrechen. Mit dem Absenden der Anmeldung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot beim Anbieter ab.

(2) Die Annahme des Angebots (und damit der Vertragsabschluss) erfolgt durch die Anmeldebestätigung in Textform (z.B. per E-Mail oder Kaufbestätigung auf der Success-Page).

(3) Die Abwicklung der Buchung und Übermittlung aller im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss erforderlichen Informationen erfolgt per E-Mail – zum Teil automatisiert. Der Kunde hat deshalb sicherzustellen, dass die von ihm beim Anbieter hinterlegte E-Mailadresse zutreffend ist, der Empfang der E-Mails technisch sichergestellt ist und insbesondere nicht durch SPAM-Filter verhindert wird.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Die in den jeweiligen Angeboten angeführten Preise stellen Endpreise dar. Sie enthalten alle Preisbestandteile einschließlich aller anfallenden Steuern, auch etwaiger geltender gesetzlicher Umsatzsteuer.

(2) Der Kunde hat folgende Zahlungsmöglichkeiten:

– Kreditkarte
– PayPal
– Apple Pay
– Google Pay

(3)  Die Bezahlung der vertragsgegenständlichen Leistungen ist grundsätzlich nur per Vorkasse möglich. Sofern nicht anders vereinbart, werden die fälligen Beträge vom Anbieter eingezogen. Die Vergütung ist unverzüglich nach Vertragsschluss fällig.

(4)  Bei vereinbarter Ratenzahlung ist die erste Rate unverzüglich nach Vertragsschluss fällig, die zweite, dritte und etwaige weitere Raten werden dann fortlaufend im Abstand von jeweils einem Monat fällig.

§ 5 Vertragslaufzeit/Kündigung

(1) Die vertragsgegenständlichen Leistungen erstrecken sich über die angegebene Zeit des gebuchten Kurses oder Seminars. Das ordentliche Kündigungsrecht ist ausgeschlossen.

(2) Das Recht zur außerordentlichen und fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt. Insbesondere hat der Anbieter ein außerordentliches Kündigungsrecht, sofern der Kunde mit fälligen Zahlungen länger als 14 Tage im Verzug ist. Der Kunde ist bei einer außerordentlichen Kündigung durch den Anbieter zum Schadenersatz verpflichtet.

§ 6 Rücktritt vom Vertrag

(1) Die Buchung unserer Coachingprogramme (so auch von GOLD) ist verbindlich. Auf Grundlage von Artikel 246a §1 Absatz (1) Nummer 1 (BGB) ist das Widerrufsrecht gemäß § 312g Absatz (2) Ziffer 9 BGB ausgeschlossen. Es handelt sich um ein digitales Produkt, welches sofort digital ausgeliefert wird. Daher kann es nicht zurückgegeben werden. Mit der Buchung verzichtet der Kunde auf sein Widerrufsrecht, da die Leistung direkt erbracht wird.

(2) Gebuchte Plätze für unsere Coachingprogramme (so auch für GOLD) können vom Kunden nicht zurückgegeben, weitergegeben oder weiterverkauft werden. Zudem ist es dem Kunden untersagt, unsere Inhalte Dritten zugänglich zu machen. Für technische Probleme oder einen nicht vorhandenen ordnungsgemäßen Facebook-Account auf Seiten des Kunden ist der Anbieter nicht verantwortlich.

§ 7 Leistungserbringung

(1) Die Erbringung der Leistungen aus dem Vertragsgegenstand erfolgt unmittelbar nach Vertragsschluss. Der Anbieter schuldet die sich aus der Angebotsbeschreibung ergebenden Einzelleistungen. Diese erbringt der Anbieter nach bestem Wissen und Gewissen persönlich oder durch Dritte. Ein bestimmter Erfolg ist nicht geschuldet.

(2) Der Anbieter behält sich vor, im Einzelfall die jeweils für ein Angebot eingeteilten Coaches durch andere Coaches zu ersetzen oder Sessions ganz ausfallen zu lassen, wenn dies aus organisatorischen Gründen oder bei nicht vorhersehbaren Leistungshindernissen erforderlich ist. Der Kunde wird darüber rechtzeitig informiert. Ausgefallene Sessions werden nachgeholt.

(3) Der Anbieter behält sich vor, Kunden von der Fortsetzung eines Programms oder einer Session auszuschließen, wenn deren weitere Teilnahme eine nicht zu verantwortende Überforderung für den Kunden, andere Teilnehmer oder den Coach bedeuten könnte. Ein Anspruch auf Rückzahlung gezahlter Beiträge besteht in diesem Falle nicht.

(4) Eine vom Kunden versäumte Teilnahme an den Vertragsleistungen kann nicht nachgeholt werden.

§ 8 Hinweis zum Widerrufsrecht

Der Anbieter verpflichtet sich, bereits bei Vertragsschluss alle gegenüber dem Kunden angebotenen digitalen Inhalte sofort nach Vertragsschluss auszuliefern und alle Mentoring- und Coachingleistungen zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums zu erbringen. Daher liegen auf Grundlage von Artikel 246a §1 Absatz (1) Nummer 1 (BGB) gemäß § 312b Abs. 1, 3 Nr. 6 BGB keine Fernabsatzverträge vor und der Kunde hat kein Widerrufsrecht nach § 355 BGB. Es besteht kein Widerrufsrecht gemäß § 312d Absatz. (1) BGB, § 312g Absatz (2) Ziffer 9 BGB.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet jeweils uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, in allen Fällen des Vorsatzes und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme der Garantie für die Beschaffenheit des Kaufgegenstandes, bei Schäden nach dem Produkthaftungsgesetz und in allen anderen gesetzlich geregelten Fällen.

(2) Sofern wesentliche Vertragspflichten betroffen sind, ist die Haftung des Anbieters bei leichter Fahrlässigkeit auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt. Wesentliche Vertragspflichten sind wesentliche Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und deren Verletzung die Erreichung des Vertragszweckes gefährden würde sowie Pflichten, die der Vertrag dem Anbieter nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst möglich machen und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Bei der Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

(4) Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Der Anbieter haftet insoweit weder für die ständige noch ununterbrochene Verfügbarkeit der Webseite und der dort angebotenen Dienstleistung.

§ 10 Rechtswahl, Erfüllungsort, Gerichtsstand

(1) Es gilt schweizerisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Beim Kunden gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Kunden gewährte Schutz nicht entzogen wird (Günstigkeitsprinzip).

(2) Erfüllungsort für alle Leistungen aus den mit dem Anbieter bestehenden Geschäftsbeziehungen sowie Gerichtsstand ist Sitz des Anbieters. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Schweiz hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, bleibt hiervon unberührt.

Anna & Sebastian Peinelt

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